Bogenschießen – das ist doch ein Sport, oder? Viele denken dabei an Wettkampf und ins Ziel treffen. In unserer leistungsorientierten Gesellschaft ist das keine Überraschung. Ich habe erfahren, dass es auf das Lösen ankommt, das Loslassen und Lassen.

Im Coaching ist ein Perpektivwechsel oft der Schlüssel zum eigenen Lösungsweg und bei Menschen, die in der Körperwahrnehmung nicht so geübt sind kann es ein wichtiger Zugang zu sich selbst sein.



Die Kunst des Bogenschießens ist nach der japanischen Bogenweise verbunden mit Achtsamkeit, Meditation, der inneren und äußeren Haltung, Spannung und Entspannung. Die minimalsten Veränderungen im Stand, der Kopf- oder Armhaltung zeichnen ein anderes „Zielbild“. Im Ablauf des Bogenschießens sensibilisieren wir unsere Wahrnehmung und erfahren mehr über unsere Blockaden und Hindernisse ein Ziel zu erreichen oder Loszulassen. Die Ganzkörperlichkeit – vom Atem bis zur Körperhaltung – lässt uns intensiv unsere Gefühle und Gedanken spüren. Im Umgang mit dem Bogen nehmen wir eins zu eins den Moment wahr in dem wir uns gerade befinden. Unser Tun oder Lassen spiegelt unsere Situation ungeschminkt wider. Wir nehmen uns aus einer anderen Perspektive wahr und nehmen somit direkt auch eine andere Perspektive ein.

Ablauf

  • Wir verabreden einen separaten Termin auf einem Bogenschießplatz oder -halle, Dauer ca. 2 h
  • Es sind keine Vorkenntnisse im Bogenschießen nötig, die Ausrüstung erhalten Sie vor Ort von mir.
  • Wir arbeiten zu zweit
  • Im Umgang mit dem Bogen nehmen Sie ihre Art des Loslassens und der Zielrichtung wahr.
  • Ich begleite Sie dabei, sich selbst in diesem Moment zu begegnen.

Bei Cornelia Baumgart lernte ich das Bogenschießen und das fokussieren eines Zieles (im wörtlichen wie übertragenen Sinne) als Prozess, nicht als „unbedingt treffen müssen“.
Eine intensive Aufwärmphase mit spielerischen und tänzerischen Elementen, bei der auch die unterschiedlichen philosophischen und körperlichen Aspekte des intuitiven Bogenschießens vermittelt werden, bereiteten mich sehr gut auf den richtigen Stand und den Bewegungsfluss beim Schießen mit Pfeil und Bogen vor. Dank ihrer einfühlsamen, lustigen Art, und ihres gleichzeitig sehr konzentrierten Arbeitens fand der ganze Kurs in sehr  entspannter, fröhlicher und bereichernder Atmosphäre statt.
Der Ort, die Verpflegung, das Ausflugsprogramm drumherum, alles war perfekt organisiert!
(Ingrid J.)

Es hat mich überrascht, wie sehr Bogenschießen die Körperspannung und damit die Körperhaltung stimuliert. Mich zu zentrieren, die Aufmerksamkeit zu halten, führte in die Ruhe – gut für eine Auszeit aus einem hektischen Alltag. (Christel F.)

Der Permakulturgarten „Le Blé en Herbe“ ist ein wunderschöner Platz zum Bogenschießen.
Am Bogenplatz stehen drei große Eichen und ringsumher eine Vielfalt an Bäumen und Pflanzen.
Hier konnte ich die nötige Ruhe und Konzentration zum Bogenschießen finden.
Cornelia hat uns in ihrer freundlichen und liebevollen Art den Ablauf des Bogenschießens und die nötigen Regeln klar vermittelt. Mit täglichen Übungen hat sie uns körperlich und mental auf das Bogenschießen vorbereitet und den Prozess jeder Teilnehmerin professionell und ermunternd begleitet. So habe ich zunehmend eine innere Ruhe und eine aufrechte Körperhaltung gefunden.
Die köstlichen vegetarischen Gerichte, die uns Maria bereitete und die Ausflüge zu sehenswerten Orten im schönen Limousin haben die Reise wunderbar abgerundet.
(Angelika G.)

Intensive Körpererfahrung, Fokussieren und Loslassen, Anspannen und Entspannen, Pfeile ins Ziel und in den Himmel schicken: Herzlichen Dank an Cornelia für die professionelle Anleitung und sensible Begleitung beim intuitiven Bogenschießen!
Danke auch an Maria für das Naturerlebnis im Permakulturgarten und die super Verpflegung!
(Ulla D.)

Ich habe den Kurs –zum dritten Mal- sehr genossen. Es ist ein intensiver, spannender Prozess, der von Jahr zu Jahr weiter geht. Unter der sehr professionellen und humorvollen Leitung von Cornelia  begann jeder Tag mit entspannter Körperarbeit, die uns einerseits körperlich und andererseits mental auf die richtige Haltung und den aufrechten Stand vorbereitete. Am Bogenplatz konnten wir dann mit außerordentlich großer Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten/Gegebenheiten, in großer Konzentration detailliert weiter arbeiten und uns entwickeln. So war es diesmal besonders interessant für mich mal von Rechts- auf Linkshand  zu wechseln. Die tolle Gruppe, die Momente der Stille haben mich sensibilisiert und unterstützt, aus dem „Denken“ rauszukommen. Ich bin begeistert von dem schönen Rahmen an diesem inspirierenden Ort und dem Wissen von Maria, was mir auch die Prinzipien der Permakultur näher gebracht hat. Die gute Verpflegung und die abwechslungsreichen Ausflüge ins Umland haben meinen Aufenthalt in LE BLE EN HERBE sehr bereichert.  (Margit S.)

Eine gelungene Komposition aus Naturerleben und Bogenschießen, wo ich behutsam und sicher geleitet und inspiriert wurde. Die Erfahrung hallt immer noch nach und ich möchte wiederkommen.
Besondere Anerkennung gebührt Cornelia, die eine kompetente, einfühlsame und humorvolle Lehrerin ist. Und dann Maria: sie muss man einfach erleben. (Irene F.)

J’avais fait du tir à l’arc plus jeune avec des cibles et le seul objectif était de viser juste.Ici l’acte de tirer à l’arc est indifférent de la cible et de toute forme de compétition. Je me suis senti comme à une séance de thaï chi ou j’ai compris que pour bien tirer il fallait que je me sente bien corporellement et mentalement. D’abord l’échauffement commençait par des étirements et de la danse afin de se relaxer et de lacher prise. Ensuite nous partions tirer à l’arc dans de très beaux jardins, entre deux flèches on pouvait manger une petite mirabelle bio et quand on tirait, l’accent était mis sur le positionnement du corps, le souffle, le relâchement et puis une sorte de contemplation de la flèche dans la paille peu importe où elle était arrivée. En tous cas j’ai passé un très bon moment! Merci. (Arnaud 32J)

Merci Pour cette belle expérience où je suis allée à reculons… moi qui pensais que le tir à l’arc consistait à tirer sur des ballons à la fête foraine, j’ai découvert tout autre chose : apprendre à être centré, à lâcher prise, s’abandonner sans perdre de vue sa cible…comment vivre de manière très concrète toutes les étapes de notre cheminement intérieur ou comment être en harmonie et en conscience. Sans parler du bonheur de réussir à atteindre, enfin, la cible !!! (Françoise 71J)

An einem idealem Ort mit souveräner ermunternder Anleitung der Bogenlehrerin lernte ich in positiver Atmosphäre die einzelnen Bewegungsphasen, Haltungen und Atmung beim Bogenschießen – ich wurde durch sensible individuelle Korrekturen von Tag zu Tag sicherer und entspannter. Freue mich schon auf eine Fortsetzung! (Margit 65J)

Après une bonne préparation corporelle et une mise en condition au niveau conscience du corps, musculaire et posturale, l’enseignement du tire à l’arc était accompagné d’une bonne écoute individuelle et d’une gestion du groupe harmonieuse. Je me suis sentie bien guidé dans cette discipline, nouvelle pour moi, avec une pédagogie qui m’a donné envie de continuer.Merci pour cette découverte et les moments joyeuses, que nous avons passés ensemble. (Sabine 53)

Une initiation au tir à l’arc très agréable et toute en douceur. Accessible à tous, le tir à l’arc permet faire travailler le haut du corps, mais surtout de se concentrer pour mieux maîtriser son corps et coordonner ses mouvements. Un savoureux mélange entre force et adresse, très enrichissant ! (Clement 23J)

I was surprised, and inspired, by this archery experience. Before starting, I was so tired: then the body work and the shooting practise was so dynamic, I was re-energised. I enjoyed the calm and concentration of the bow, and discovering how to strengthen weaknesses in muscles I didn’t know I have! I have already bought Therabands, and am getting my own archery set, I will continue this adventure! (Maria 54)

La relaxation avant les tirs était utile et agréable, j’ai appris la précision des gestes. L’arc était bien adapté à ma taille, nous avions deux protections une pour le bras et une pour les doigts. Notre professeur était encourageante et a su rattraper nos erreurs de position. Comme ce stage m’a plu, je me rappelle parfaitement les attitudes correctes à adopter pour viser et réussir sa cible. Le plus amusant était d’éclater les ballons. Au bout de trois jours, nous étions capables et fière de pouvoir faire une démonstration devant un public. (Mathilda 12J)